Rückblick: Sommeraktion 2013

Vom Spielen über das Mittelalter bis zum Fort Fun …

– Sommeraktionen der Jugend rund um die Wenschtkirche –

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„2.Lange Nacht der Spiele“

Zu Beginn der Sommerferien waren wieder alle Kinder und Jugendlichen der Kirchengemeinde zu verschiedenen Aktionen rund ums Gemeinezentrum Wenscht eingeladen. Den Anfang der Aktionen bildetet die zweite „lange Nacht der Spiele“. Nach der ersten erfolgreichen Spielenacht im vergangenen November gab es nun die zweite Auflage. Getreu dem Motto „Spiel solange bis du alle Spiele mehrfach durchgespielt hast oder dir die Augen von allein zufallen“, kamen knapp 40 Leute in die Räumlichkeiten in der Wenscht. Es gab wieder einige Neuheiten, aber auch die Klassiker wurden mehrfach (durch-) gespielt. Jeder trug mit einer Kleinigkeit zu einem reichhaltigen Buffet bei, sodass zwischendurch auch die eine oder andere Erholungspause gemacht werden konnte. Gegen 1.30 Uhr am Morgen schlossen sich dann die Türen des Gemeindezentrums und auch die letzten „Hardcore-Spieler“ traten den Heimweg an. Jedem, der dieses Mal nicht dabei sein konnte, sei gesagt: Nach dieser schönen Spielenacht gibt es vielleicht schon dieses Jahr die nächste „lange Nacht der Spiele“.

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Gespeist wurde an einer großen Tafel

Doch nicht nur für ältere Jugendliche und Spielbegeisterte gab es in den Sommerferien vieles zu entdecken. Am ersten Montag und Dienstag der Sommerferien konnten insgesamt 17 Kinder hautnah erfahren, wie die Ritter und Burgfräulein im Mittelalter gelebt, gespeist und gearbeitet haben. So ging es am Montag mit einem gemeinsamen Kochen in der Wenscht los. Mit viel Kreativität und Einsatz zauberten die Teilnehmer – unterstütz von insgesamt 10 Mitarbeitern – ein leckeres, mittelalterliches Festmahl, das anschließend zusammen verspeist wurde. Es wurden unter anderem eine Möhren-Hirse-Pfanne, und auch ein fantastischer Nachtisch aus einfachsten Zutaten aufgetischt. Einfach leckeeeeerrrr! Da die Künstlertruppe, die extra für diesen Tag engagiert worden war mit ihrer Kutsche auf der Autobahn stecken geblieben war, durften alle Teilnehmer bei einem mittelalterlichen Improvisationstheater zeigen, welche verborgenen Talente in ihnen selbst stecken. Nach dem Festmahl und der Theatervorstellung wurden dann noch echte Tongefäße hergestellt, die von jedem mit nach Hause genommen werden konnten.

Sommeraktion Jugend 2013 (40)
Zur Stärkung gab es Stockbrot am Lagerfeuer

Der Dienstag war dann von viel Aktion geprägt. Es ging bei gutem Wetter hinaus in den Wald rund um die Langenholdinghauser Felder. Dort sollten sich ja angeblich merkwürdige Personen im Wald versteckt haben und auch Zauberer sollten dort ihr Unwesen treiben. Dazu mussten sie immer wieder Aufgaben lösen und verschiedene Gegenstände im Wald einsammeln, um dann von den unterschiedlichen Personen, die den Wald bevölkerten, die richtigen Informationen zum Verbleib des Königs zu erhalten. Mit viel Taktik, Mut aber auch Respekt vor den bösen Gestalten brachten die Kinder Licht ins Dunkel und konnten zu guter Letzt sogar den König unversehrt befreien. Nach dieser anstrengenden Aufgabe ging es dann zurück zum Gemeindezentrum, wo sich alle bei Stockbrot, Getränken und Lagerfeuer wieder stärken konnten.

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Vor der Fahrt mit dem Yukan Raft

Der Mittwoch der ersten Ferienwoche bildete dann mit dem Highlight zuerst auch den Abschluss unserer Sommeraktion. Pünktlich um 8.00 Uhr morgens ging es los zum Freizeitpark Fort Fun. Bei gutem Wetter konnten sich hier die Kinder, die sich für die ausgefallene Sommerfreizeit angemeldet hatten, und auch viele Mitarbeiter der Kinder – und Jugendarbeit einmal so richtig austoben. So trugen der Adrenalinrausch beim Achterbahn fahren und beim Riesenrad zu einem erlebnisreichen Tag bei. Eine willkommene Abkühlung waren an diesem heißen Tag die beiden Wasserbahnen, auf denen man auch schon einmal nass werden konnte. Auch das Wetter war – bis auf 15 Minuten Regen – auf unserer Seite und so wurde der Tag durch die rundum gelungene Mischung aus Aktion und Gemeinschaft zu einen fantastischen Tag. Abends ging es dann müde und erschöpft, aber glücklich und zufrieden mit dem Reisebus – und nicht mit der Achterbahn – zurück nach Geisweid.

Lukas Hermeling